Obergudt – Kuratierte Premium Obstkörbe aus nachhaltiger, lokaler und saisonaler Herstellung

Im Interview mit Farmitoo berichtet Klaus Walther, Leiter des Vertrieb und Marketings von Obergudt über die Entstehung, Besonderheiten und Ziele des jungen Unternehmens und gibt seine Einschätzung des Lebensmittel E-Commerce für klein-bäuerliche Betriebe und den Ökolandbau.
Guten Tag Herr Walther! Können Sie uns erzählen, wie Ihr Unternehmen Obergudt entstanden ist?
Klar, sehr gerne! Ganz am Anfang, im Jahr 2014, standen Walnussbäume und deren Walnüsse. Für das daraus gewonnene Walnussöl gab es seinerzeit keine Absatzmöglichkeit im Internet. Daraus entstand die Idee eine Marktplattform für lokale Erzeuger zu entwickeln. Im deutschen Markt gibt es noch wenige echte Alternativen für Konsumenten ihre Lebensmittel aus nachhaltiger, lokaler und ökologischer Herstellung zu beziehen. Wir wollen daher der klein-bäuerlichen Landwirtschaft und Produzenten eine direkte Absatzmöglichkeit mit fairen Preisen ermöglichen und den Wunsch unserer Kunden nach Transparenz und Regionalität nachkommen.
 
 
Was unterscheidet Obergudt von anderen Obstkorb anbietern?
Wir bieten premium Obstkörbe mit frischen und ausgereiften saisonalen Produkten, die wir möglichst regional beziehen. Zudem zeichnen uns kundenspezifische Lösungen, persönliche Ansprechpartner und hohe Flexibilität aus. Den Mitarbeitern unserer Kunden bieten wir außerdem unseren “Work Life Service” an, womit diese sich bequem am Arbeitsplatz mit einem ausschließlich regionalen und ökologischen Einkauf privat versorgen können.  
 
 
Was ist der Mehrwert der Produkte, die Sie für die Obergudt Box verwenden?
Wir kuratieren jede Woche einen kundenspezifischen Warenkorb. Dieser besteht aus Produkten, die wir zum großen Teil möglichst lokal und direkt von unseren Partnerhöfen aus der Region beziehen und die Wünsche unserer Kunden berücksichtigt. Wir liefern nur saisonale Erzeugnisse, welche dadurch besonders frisch und reif sind. Dadurch erreichen wir eine hohe Qualität und Transparenz und unterstützen so, gemeinsam mit unseren Kunden, eine zukunftsfähige Landwirtschaft in der Region.
 
 
Wie sehen Sie die Zukunft von Lebensmittel E-Commerce für die Landwirtschaft?
Der Onlinehandel für Lebensmittel steht in Deutschland immer noch am Anfang, obwohl die Nachfrage aus der Bevölkerung vorhanden zu sein scheint. Das liegt an verschiedenen Gründen. Zum einen sind das strukturelle Probleme in der Landwirtschaft, der fehlende Fokus auf den heimischen Markt oder die schwierigen politischen Rahmenbedingungen für klein-bäuerliche Betriebe und Ökolandbau. Weiterhin braucht es bezahlbare Lösungen für die logistischen Prozesse mit der Verteilung und Beschaffung der Lebensmittel, die frisch vom Acker auf den Teller kommen sollen und innerstädtische verteilt werden müssen.  Wir bemerken seit Jahren eine stetig steigende Nachfrage der Kunden und es gibt Ansätze zur Lösung wichtiger Hürden auf dem Weg zum Kunden. Zudem wächst das Bewusstsein der Verbraucher für gesunde Lebensmittel, lokalen Umweltschutz und ökologischer Landwirtschaft konstant.
 
 
Was sind Ihre Ziele für die Zukunft? Gibt es aktuell neue Projekte?
Wir beliefern neben Büros hauptsächlich private Kunden mit unseren Lebensmittel Boxen.  Wir ermöglichen unseren Kunden sich wöchentlich mit saisonalen Lebensmitteln aus der Region zu versorgen. In beiden Bereichen wollen wir Schritt für Schritt zulegen.
Dabei nutzen wir eine eigens entwickelte Software, die Kundenpräferenzen mit dem saisonalen Angebot unserer Partner zusammenbringen. Unsere Kunden erhalten wöchentlich einen personalisierten Vorschlag für ihren Wocheneinkauf, welchen sie sich zum Beispiel an den Arbeitsplatz oder in die Nähe der Wohnung liefern lassen können. Wir nutzen zur Verteilung Abholstationen, welche dem Kunden am nächsten sind.
 
 

Vielen Dank an Herrn Walther von Obergudt von Farmitoo!

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